Welpenerziehung richtig gemacht!

Damit das Zusammenleben mit dir und deinem Hundewelpen dauerhaft reibungslos abläuft, haben wir Dir nachfolgend die wichtigsten Tipps, Tricks und Informationen für die richtige Welpenerziehung zusammengestellt!

Hundewelpe - Welpenerziehung

Endlich ist es soweit! – Ein kleiner Hundewelpe zieht ins Haus!

Richtige Welpenerziehung von Anfang an

Für ein unbeschwertes, glückliches Miteinander solltest du mit der Welpenerziehung von Anfang an beginnen! Das hat viele verschiedene Hindergründe. So lernen junge Hunde im ersten Jahr ihres Lebens am allermeisten, wodurch es für dich viel einfacher ist, die Hundeerziehung deinem Hund näher zu bringen. Gleichzeitig hast du dadurch den Vorteil, das du dich später weit aus weniger mit Fehlverhalten oder schlechten Angewohnheiten deines Hundes herumschlagen musst. Denn: Fehlende, mangelnde oder falsche Hundeerziehung in jungen Jahren werden sich später durchaus rächen und die Hund-Mensch-Beziehung nachhaltig schädigen!

Die richtige Welpenerziehung dabei ist esenziell! Ein Hundewelpe weiß am Anfang noch gar nicht was er darf und was nicht – das musst du ihm beibringen! Wenn du keine richtige Hundeerziehung anwendest, wird dein Hund zwar mit der Zeit ein paar wenige Dinge wissen, aber genau deswegen wirst du dich auch mit deinem Hund und dein Hund mit dir, herumärgern. Ihr werdet eher eine getrübte und unglückliche, als eine erstklassige und harmonische Beziehung ohne viel Stress und Probleme führen! Das dies nicht passiert, haben wir die wichtigsten Punkte für dich zusammengestellt. Dabei starten wir mit den allgemeinen Grundlagen der Welpenerziehung und gehen danach immer tiefer und praxisorientierter auf die Welpenerziehung ein.

 

Grundvorraussetzung für gute Welpenerziehung

Ein junger, lernwilliger Hundewelpe muss positiv auf dem Mensch geprägt sein. Dies ist Grundvorraussetzung für die spielend zu erlernende Welpenerziehung. Dabei ist es wichtig, dass der junge Hundewelpe liebevolle und interessierte Menschen in seiner Umgebung hat. Wird ein junger Hundewelpen zu Beginn seines Lebens schlecht behandelt, das heißt er bekommt kaum Aufmerksamkeit und er fühlt sich abgestoßen, wird er dies sein Leben lang mit sich herumtragen. Er wird sich dem Menschen nicht zugehörig fühlen und wird nur geringes Interesse daran haben von ihm etwas zu lernen.

 

Maximale Motivation und Lernerfolg für deinen Welpen

Um deinen Vierbeiner maximal zu Motivieren und seinen Lernerfolg deutlich zu steigern musst du mit positiver Verstärkung arbeiten. Du belohnst deinen Hund immer dann, wenn er eine Aufgabe erfolgreich gemeistert hat und er richtig gehandelt hat. Als die wohl effektivste Belohnung hat sich Hundefutter in Form von Leckerlies herausgestellt, gefolgt von Lob und Steicheleinheiten. Du kannst diese Belohnungen natürlich auch kombinieren und so den Erfolg für den Hund noch größer werden lassen!

 

Gewöhung an seine Umwelt

Mit der Zeit findet sich der junge Hundewelpe in seiner neuen Umgebung zurecht und lernt verschiedene Verhaltensweisen seiner Mitmenschen zu deuten. So kann es zum Beispiel sein, dass wenn du seine Leine in die Hand nimmst um aufzuräumen, er es mit seinem Spaziergang verknüpft und er auf einmal schwanzwedelnd vor dir steht, da er denkt du möchtest mit ihm vor die Tür gehen um eine Runde zu drehen.

 

Welpenerziehung: Hund bestrafen?

Hunde zu bestrafen ist in der modernen Welpenerziehung eher verpönt. Da eine grobe Bestrafung das Verhältnis zwischen Hund und Mensch nachhaltig schädigen kann, ist davon abzuraten.

Die richtige Welpenerziehung zielt auf Erfolgserlebnisse für deinen Hund ab, da diese einen wesentlich besseren Lernerfolg bieten und humaner sind.

Falls du einmal bei deinem Hund eingreifen musst, kannst du ihm im Notfall mal ins Nackenfell greifen, ihn dabei leicht nach unten drücken und laut “Nein!“ oder “Aus!“ rufen.

Dir sollte in der Situation jedoch klar sein, das du dieses jeweilige Problem in deinem Hundetraining mit integrieren musst und es deinem Hund mit positiver Verstärkung beibringen musst. Das heißt, du trainierst das jeweilige Problem mit deinem Hund und wenn er das richtige Verhalten zeigt, bekommt er dafür eine Belohnung in Form von einem Leckerli und Lob.

 

Welpenerziehung: Tipps für den Anfang

Zum Beginn der Welpenerziehung muss dein kleiner Hundewelpe noch viel lernen, sowie Vertrauen und Bindung zu dir aufbauen.

Du musst ihm noch beibringen was er darf und was nicht. Leider machen viele Welpenbesitzer den Fehler ihren Hund bloß Pie mal Daumen zu erziehen, weil sie es einfach nicht besser wissen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Welpenbesitzern dabei unter die Arme zu greifen und Sie dabei zu unterstützen, damit Hund und Besitzer in fröhlicher Harmonie zusammenleben können! Nachfolgend erhälst du die besten Tipps für den Anfang!

 

Welpentraining: Welpen stubenrein bekommen

Da ein kleiner Welpe nur eine kleine Blase besitzt, muss er im Durchschnitt alle 2 Stunden pinkeln. In den meisten Fällen muss er das nach dem Schlafen, Spielen, Trinken oder Fressen.

Idealerweise solltest du für deinen kleinen Welpen daher einen festen Platz in unmittelbarer Nähe deiner Wohnung suchen, auf der er immer wieder sein Geschäft verrichtet. Das kann beispielsweise an einer Stelle im Garten sein oder auch auf dem Acker oder Feldweg, falls dieser vorhanden sein sollte.

Gerade am Anfang solltest du deinen Welpen zum Pinkelplatz tragen und ihn loben, wenn er sein Geschäft erfolgreich verrichtet hat.

Im Anschluss kannst du ihn auch an die Leine nehmen und mit ihm dort hinlaufen oder ihn frei dorthin laufen lassen, jedoch nur dann wenn es im eigenen Garten ist und er nicht einfach abhauen kann!

 

Wie erkenne ich das mein Welpe pinkeln muss?

Die meisten Hundewelpen werden plötzlich unruhig und fangen an hin- und herzulaufen, ebenfalls kommt es oft vor dass sie anfangen am Boden zu schnüffeln, weil sie nicht wissen, wohin sie ihr Geschäft verrichten sollen oder weil gerade die Tür nicht offen ist. Wenn du dein Welpe einige Zeit beobachtest wirst du schnell seine Verhaltensweisen deuten und entsprechend handeln können!

 

Wie verhalte ich mich, wenn ein kleines Missgeschick passiert ist?

Wenn dein Hundewelpen einmal in die Wohnung gemacht hat, solltest du mit deiner kleinen Fellnase nicht schimpfen oder sie bestrafen. Welpen oder Hunde allgemein verstehen nämlich schimpfen, Strafen und Lob nur dann, wenn sie direkt mit einer gerade erfolgenden Handlung verbunden sind. Ist eine Handlung bereits passiert und liegt in der Vergangenheit, kann der Hund das Schimpfen, Strafen oder Lob nicht mehr der Handlung zuordnen und ist im schlechtesten Fall jediglich verunsichert oder irritiert.

 

Allgemeine Tipps zur Stubenreinheit deines Hundewelpen

In der Anfangszeit solltest du deinen Welpen in deiner Nähe behalten, das kann für die Nacht auch ein Platz neben deinem Bett sein. So stellst du sicher, das dein Welpe nicht einfach irgendwo hinmacht und kannst schneller reagieren, wenn es soweit ist.

Falls du mal für eine gewisse Zeit deinen Welpen unbeaufsichtigt lassen musst und du trotzdem sicherstellen willst das nichts passiert, ist es sinnvoll deinen Hund an eine Hundebox zu gewöhnen. Wie genau du deinen Hund an eine Hundebox gewöhnst erfährst du weiter unten!

 

Gewöhnung an die Hundebox

Hundeboxen bringen einige Vorteile mit sich. So kannst du deinen Vierbeiner für eine kurze Zeit alleine lassen ohne befürchten zu müssen, dass dieser etwas anstellt. Andererseits ist die Hundebox, sofern dein Hund sich schon an sie gewöhnt hat, ein ideales Transportmittel für deinen Hund.

Um deinen Hund an diese Hundebox zu gewöhnen kannst du mit ihm einfach ein Spiel spielen. Du hälst ein Leckerli in der Hand, so das dein Hund es sieht und wirfst es im Anschluss in die Box wo er es rausholen und fressen soll. Das kannst du einige Male wiederholen und im Anschluss einmal eine größere Menge Futter darin deponieren und das Gitter der Box einmal leicht anlehnen, sodass dein Hund noch rauskommen kann, wenn er das möchte. Das Ganze wiederholst du einfach ein paar Mal bis du schließlich die Box für eine Zeit lang schließt. Idealerweise legst du ihm dabei auch etwas für das längere Kauen in die Box, damit kann er sich eine Weile mit sich selbst beschäftigen! Gerade am Anfang des ersten Einsperrens solltest du noch neben der Box bleiben und die Reaktion deines Hundes abwarten. Beschäftigt er sich selbst oder legt er sich hin kannst du dich auch langsam von ihm entfernen.

Desweiteren kannst du deinen Hund auch an die Box gewöhnen, indem du ihn einfach darin schlafen lässt. Du bringst ihn einfach zum schlafen gehen in die Box und wartest noch ein bisschen bis der Kleine eingeschlafen ist, bevor du weggehst.

 

Dauer des Welpentrainings

Welpen haben natürlich eine geringe Ausdauer und Aufnahmefähigkeit. Daher solltest du nie länger als 15 bis 20 Minuten am Stück mit ihnen trainieren. Auf den Tag gesehen solltest du das Training höchstens auf eine Stunde setzen. Achte beim Training darauf, dass genug Trinkwasser am Trainingsort ist! Wichtig ist das dein Welpe immer wieder Pausen zwischen den Trainingsübungen erhält um wieder Aufnahmefähig zu sein. Diese kannst du dazu nutzen, das der Welpe mal komplett seine Ruhe hat oder du nutzt sie um mit ihm ein bisschen zu schmusen, ihn zu streicheln oder ähnliches.

 

Der Spaziergang mit deinem Welpen

Welpenspaziergänge sollten eher kurz gehalten werden, damit sich der kleine Hundewelpe nicht überanstrengt. Ein Spaziergang von 15 bis 20 Minuten ist für einen kleinen Welpen völlig ausreichend. Achte dabei einfach auf deinen kleinen Hundewelpen und du wirst schnell herausfinden, wieviel Ausdauer er. Heschelt er beispielsweise nach 10 Minuten schon ziemlich stark und lässt seine Zunge heraushängen, weißt du das er bereits jetzt sein Maximum erreicht hat. Daher solltest du für den nächsten Spaziergang die Dauer entsprechend anpassen.

Da ein Spaziergang mit einem Welpen wesentlich kürzer ist als bei einem ausgewachsenen Hund, kannst du mit ihm ruhig mehrmals am Tag mit ihm angeleint vor die Tür und spazieren gehen. Dieses Ritual lässt sich ebenfalls ideal mit dem Toilettengang des kleinen Vierbeiners verbinden.

Positive Kontakte mit der Umwelt durch Menschen, Hunden und anderen Tieren sind beim Spazieren gehen auf jeden Fall erwünscht. Jedoch sollte man darauf achten, den Welpen nicht zuviel zuzumuten. Wenn alle 5 Meter ein Passant den kleinen Hundeswelpen streicheln möchte, kann das für ihn unter Umständen ziemlig stressig werden.

Alles in allem solltest du dafür Sorge tragen, dass dein kleiner Hundewelpe Freude dabei hat, draußen zu sein. Aus diesem Grund solltest du auch alles negative wie agressive oder bellende Hunde aus dem Weg gehen.

 

Das ideale Leinenequipment für den Spaziergang

Als ideales Leinenequipment ist Brustgeschirr in Kombination mit einer Schleppleine sehr zu empfehlen, da dieses nicht auf den Hals und die Nackenmuskelatur des jungen Welpen schlägt oder alternativ ein breites Halsband aus einem nicht dehnbaren Material (z.B. Leder), damit der Hund nicht den Hals zugeschnürt bekommt.

Um deinen Hund an das Leinenequipment zu gewöhnen eignen sich Spiele sehr gut. Du ziehst deinem Hund zuerst das Equipment an und fängst dann z.B. an Futter wegzuwerfen, dass sich dann dein Hund holen darf. Das Gleiche kannst du auch mit einem Ball versuchen, in den meisten Fällen hat man jedoch mit Futter zu Beginn den meisten Erfolg!

 

Fester Liegeplatz

Ein fester Liegeplatz ist für einen Welpen sehr wichtig. Denn nur dadurch weiß er wo er sich zurückziehen und ungestört schlafen kann.

Dieser Rückzugsort befindet sich im Idealfall in der Nähe vom Herrchen und den anderen Mitbewohnern, damit er am Leben der anderen teilhaben kann. Eine gute Stelle für seinen Rückzugsort ist eine ruhige Ecke im Wohnzimmer, in der der Hund aber niemals gestört werden sollte!

 

Die Grundlagen für deine Welpenerziehung

Dieses Wissen sollte dein Hund schon im Welpenalter erlernen, um dauerhaft eine harmonische und problemfreie Hund-Mensch-Beziehung entstehen zu lassen.

 

Leinenführigkeit bei Hunden trainieren

Probleme mit der Leinenführigkeit bei dem eigenen Hund ist für die meisten Hundebesitzer das Problem schlechthin. Gerade aus diesem Grund empfielt es sich die Leinenführigkeit schon im Welpenalter zu trainieren. Hierfür haben sich folgende Trainingsmethoden durchgesetzt:

  • Futtertraining
  • Balltraining oder Spielzeugtraining
  • Umkehrtraining / Richtungswechsel
  • Stehen bleiben
  • Blockieren

Die beiden Trainingsmethoden “Stehen bleiben“ und “Blockieren“ haben sich hierbei als die oft am besten wirkenden Methoden herausgestellt. Natürlich hängt das im Einzelfall auch vom jeweiligen Hund ab, wie erfolgreich jede einzelne Methode wirkt.

Bei der Trainingsmethode “Stehen bleiben“ stoppst du sofort, sobald dein Hund anfängt vor dir an der Leine zu laufen. Dadurch wird er verunsichert und wartet auf dich. Du kannst dann einfach wieder loslaufen, so dass du immer ein Stück vor deinem Hund läufst.

Dadurch merkt dein Hund, wer von euch beiden der Rudelführer ist. An dieser Stelle muss man erwähnen, dass es sehr wichtig ist, das du dich als Rudelführer behauptest, denn andererseits wird dein Hund mit dir machen was er möchte! Hat dein Hund ersteinmal damit angefangen seinen Willen durchzusetzen, wirst du ihm das nur schwer wieder abgewöhnen!

Bei der Trainingsmethode “Blockieren“ blockierst du deinen Hund mit den Beinen oder der Hand, sobald er vorrauslaufen möchte. Er wird dadurch am Weitergehen gehindert. Sehr effektiv ist diese Methode, wenn man vor dem Blockieren laut zischt oder ein anderes lautes Geräusch macht. Nach der Blockade kann man einfach wieder weiterlaufen.

 

Rückruftraining

Auch den erfolgreichen Rückruf sollte man bereits im Welpenalter anfangen zu trainieren. Ein erfolgreiches Rückruftraining gehört zu den wichtigsten Grundlagen des Hundetrainings, denn es schützt unter anderem vor brenzligen Situationen im Zusammenspiel mit Autos, Aufeinandertreffen mit anderen Artgenossen oder freilaufenden Hunden.

Der ideale Trainingsansatz ist hier, das Interesse deines Hundes an dir. Du solltes alles tun, um interessanter als die Umgebung deines Hundes zu sein. So erreichst du eine bestmögliche Hund-Mensch-Bindung, in der dein Hund auf dich achtet und sich auf dich konzentriert.

Dein Rückruftraining kannst du sehr gut mit Futter gestalten.

Du nimmst dir ein Lieblingsleckerli deines Hundes und schmeißt es weg. Jetzt wartest du bis er es gefunden und gefressen hat und rufst danach laut „Hier her!“. Das Ganze kannst du auch noch mit pfeifen oder schnalzen unterstützen!

Im Anschluss daran wiederholst du das ganze noch einige Male. Wirf einfach wieder ein Leckeli weg, warte bis er es gefunden und gefressen hat, rufe laut „Hier her“ und gib ihm noch ein Leckeli, wenn er kommt!

Sollte dein Vierbeiner einmal nicht kommen, kannst du einfach leicht an der Leine ziehen. Wenn er sich dann zu dir bewegt, rufst du wieder „Hier her“ und belohnst ihn, wenn er zu dir kommt wieder mit einem Leckerli. Kommt dein Hund zu dir – dann gibst du ihn jetzt als Belohnung ein Leckeli aus der Hand!

 

Anspringen von deinem Hund vermeiden

Vielleich kennst du dieses Verhalten. Es ist total nervig und umso größer der eigene Hund ist, umso problematischer wird das Ganze.

Um deinem Hund das Anspringen abzugewöhnen, ist es am Besten, wenn er wieder anfängt zu springen, dass du einfach mal einen Schritt zurückzugehst, damit er ins Leere fällt und kein Erfolgserlebnis hat.

Sag direkt im Anschluss noch mit lauter Stimme „Aus!“ oder „Nein!“ mit gehobenen Zeigefinger und dein Hund wird mit der Zeit merken, das sein Verhalten nicht korrekt ist.

 

Beißen abgewöhnen

Junge Welpen neigen oft dazu zu schnappen oder zu beißen. Dieses Verhalten muss auf jeden Fall schnellstmöglich unterbunden werden, da es sonst dauerhaft bis in die älteren Lebensjahre des Hundes zur Angewohnheit wird und das Zusammenleben dadurch ziemlich getrübt werden kann.

Um deinen Welpen das Schnappen oder Beißen abzugewöhnen, kannst du folgende Dinge tun:

  • Ein lautes „Aus!“ oder „Nein!“ rufen
  • Zerr- und Ziehspiele vermeiden
  • Jedes Spiel, bei dem der Hund beißt sofort unterbrechen und nicht wieder anfangen

 

Bellen abgewöhnen

Andauerndes Bellen deines Hundes kann extrem nervig sein. Die Gründe warum dein Hund bellt sind verschieden.

Oft bellen Hunde einfach aus der Langenweile heraus, sie sind unterfordert und möchten, das du etwas mit ihnen unternimmst. Du kannst dich das nächste Mal selbst fragen, ob es vielleicht möglich wäre das dein Hund gelangweilt ist und dann eventuell mit ihm einen längeren Spaziergang unternehmen und mit ihm Ballspiele oder änliches machen.

Daneben gibt es noch den Schutzinstinkt. Hört dein Hund vor der Tür etwas ungewöhnliches, das er nicht einschätzen kann, ist er möglicherweise verängstigt. Er bellt dann, um einen eventuellen Angreifer zu zeigen, dass er Abstand halten oder weggehen soll.

Hunde die mit dem Schutzinstinkt reagieren, halten sich oft an Stellen auf, die der Straße bzw. dem Bürgersteig zugewandt sind. Du könntest daher mal schauen, das du deinen Hund an eine andere, besser geeignete Stelle gewöhnst.

 

Den Jagdinstinkt unterdrücken

Hat dein Hund ersteinmal den Jagdinstinkt entdeckt wird er, so lange du ihn nicht stoppst, allem hinterherjagen was ihn vor seine Augen kommt. Das können beispielsweise andere Tiere, wie ein Feldhase sein, aber auch Menschen wie der Postbote der mit dem Fahrrad die Post ausfährt.

Um bei deinem Hund den Jagdinstinkt zu unterdrücken kannst du mit ihm wärend eines Spazierganges immer Leckerli- oder Ballspiele unternehmen. Denn generell gilt: Bist du und das was du tust, für deinen Hund interessanter als die Umgebung wird er sich hauptsächlich nur auf dich konzentrieren wollen! Bei einem Spaziergang nimmst du deinen Hund am besten auch mit seinem Geschirr an die Schleppleine. So kannst du, wenn doch mal etwas sein sollte, sofort eingreifen!

 

 

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