5 Totsünden bei der Hunderziehung

Kein Lob / Lob zu spät

Hunde wollen Anerkennung und Bestätigung!

Dein Hund sollte immer direkt nachdem er genau das richtige oder das geforderte getan hat, gelobt werden.

Dieses Lob erfolgt in der Regel in Form von einem Leckerli.

Da du dieses wahrscheinlich nicht immer Griffbereit hast, kannst du deinen Vierbeiner auch das Lob in Wortform und / oder in einer kleinen Streicheleinheit geben!

 

Nicht konsequent genug

Hundetraining ist Übungssache!

Diese Übungen solltest du auch längerfristig immer wieder mal abrufen, damit sie nicht verlohren gehen!

Du solltest ebenfalls die Übungen in deinen Alltag integrieren!

Wenn du z.B. die Übungen auf einem Hundeplatz machst und zu Hause nicht, merkt sich der Hund das und wendet das gelernte unter Umständen auch nicht zu Hause bzw. im Alltag an!

 

Mehrfachkommandos

Durch mehrere hintereinander folgende Kommandos kommt der Hund durcheinander und weiß letztendlich nicht mehr was du von ihm willst!

Dieser Fehler entsteht sehr oft gerade am Anfang der Hundeerziehung, da viele Hundebesitzer zu übereifrig werden und dem Hund am liebsten gleich alles auf einmal lernen lassen wollen!

Beachte bitte, dass Hundeerziehung etwas Zeit in Anspruch nimmt und du deinem Hund am besten nur ein Kommando nach dem anderen beibringst!

 

Dauerbeschallung

Es lohnt sich nicht deinen Hund auf viele verschiedene Arten auf einmal zu sagen, was er tun soll!
Dein Hund sollte immer auf ein jeweiliges Kommando, mit so wenigen Worten wie möglich, trainiert werden!
Einem Kommando sollte eine Ausführung folgen!

Beispiel:

Falsch: Komm her!, Komm zu Frauschen! Ach komm Schatz, komm her! Jetzt komm doch her!

Richtig: Hier her! – Ausführung abwarten

Je mehr Worte du benutzt, umso weniger versteht dein Hund was du von ihm willst. Zudem untergräbst du damit deine Autorität!

 

Gestik und Worte stimmen nicht überein

Hierzu am besten ein Beispiel:

Du hast mit deinem Hund beispielsweise das Kommando „Platz“ geübt und dabei immer den Arm von oben nach unten schweben lassen.

Jetzt bist du im Alltagsstress und sagst wie immer das Kommando „Platz“, doch fuchtelst jetzt unkontrolliert mit beiden Armen herum, anstatt ein Arm von oben nach unten zu führen!

Wundere dich nicht!: Dein Hund wird dich in den meisten solcher Fälle fragend anschauen, weil er verwirrt ist!

Ich denke du verstehst auch dieses Prinzip! 😉